Die thailänische Küche kann ganz schön scharf sein.
Darum hat die Karte des Sawasdee auch ein Warnsystem.
Die Anzahl der Chilischoten neben dem Gericht
gibt Aufschluss über den Grad der Brandgefahr:
Eins, zwei drei - Hot.
Sawasdee, das heißt so viel wie Grüß Gott. Und freundlich ist auch die ganze Atmosphäre des Lokals, in dem Lau Li-Phing und ihre Schwester die Gäste mit pikanten laotischen und thailändischen Köstlichkeiten verwöhnen.
Das Sawasdee ist nicht nur im Parlament, sondern auch im Rathaus in
aller Munde. Das hat mit seiner geographischen Lage zu tun. Zwischen den beiden hohen Häusern gelegen, würzt es den grauen Alltag von Parlamentariern und Stadtpolitikern mit stets frisch zubereiteten Köstlichkeiten.
Dass dieses Lokal kulinarische Höhenflüge zu bieten hat, steht fest. Aber was wählen? Am besten man probiert einfach durch. Als Beginn empfiehlt sich eine Suppe. Das Nationalgericht Tom Yam Gung zum Beispiel, eine pikante Thaisuppe mit Garnelen und Champions. Oder Tom Ka Gai, eine mit Hühnerfleisch und Kokosmilch. Danach vielleicht eine Frühlingsrolle - die kleinen sind nur vegetarisch.
Ein Freude für die Augen sind die Currygerichte. Sie werden mit rotem, gelbem oder grünen Curry zubereitet. Eine Freude für die Geschmacksnerven sind die Teigtaschen, gefüllt mit allerlei Fisch oder Fleisch. Und die Gebratenen Nudeln nach Thai-Art wie Phod Thai Gung.
Den Gaumen zum Singen bringen auch die Gerichte Som Tam Thai, Papayas mit Thai-Langbohnen, Erdnüssen und Reis nach Thai Art oder Ped Phad Takrai, gebratene knusprige Ente mit Zitronengras, Zwiebeln und Reis. Wer gerne vegetarisch isst, sollte gebratenen Thai-Wasserspinat mit Knoblauch, Chilli, Soja-Paste und Reis probieren: Pad Pak Bung Thai Daeng. An Desserts bieten sich Mangopudding, Mango mit Klebereis oder gebackene Früchte an.
Wer zwischen 11 und 15 Uhr zum Mittagsmenü kommt, kann zwischen acht verschiedenen Menüs wählen, sechs sind thailändisch und zwei sind Wiener Küche. Aber so oder so, Tagessuppe oder vegetarische Frühlingsrollen und Salat sind immer dabei. Und der Preis variiert zwischen EUR 5,10 und 6,90. Die thailändischen Menüs werden jede Woche gewechselt, die Wiener Menüs alle zwei Wochen. Den aktuellen Stand verrät www.sawasdee-restaurant.at »
Im Sawasdee ist Platz für 56 Gäste, der Extraraum fasst zudem acht Personen und im Sommer gibt es auch einen Schanigarten mit 20 Plätzen. Geschlossene Gesellschaften werden ganz im Sinne asiatischer Gastfreundschaft betreut - auf Wunsch auch mit Buffet.
Wer es einmal zu spicy erwischt hat, kann seinen Durst mit original thailändischen Getränken löschen. Es gibt Singha Bier, Thai Eistee und Thai Eiskaffee, das ist schwarzer Kaffee mit viel crushed Ice. Auch roter oder grüner Sirup wird mit crushed Ice serviert. Und, welche Freude für alle, die gerne bunte Getränke ohne Alkohol trinken: Die Cocktails sind alkoholfrei. Also dann: Grüß Gott, Sawasdee! |