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Sommerzeit ist Erdbeerzeit

Zum Beginn der warmen, schönen Sommerzeit erfreuet uns der köstliche Geschmack ganz besonderer Früchtchen und kitzelt unseren Gaumen: die Erdbeere. Geniessen Sie die Erdbeeren natur pur, als Eis oder Kuchen ...

ErdbeereDer Mai ist da und die Erdbeere auch - HURRA! Die kleinen Früchtchen sind jedes Jahr heiß begehrt und das freut nicht nur Handel und Gaumen, sondern auch gerade passend, wie bei jedem anderen saisonalen Gemüse und Obst, auch unseren Körper. Denn gerade diese Nahrungsmittel stecken voll mit Vitaminen und all ihren positiven Eigenschaften, wenn sie zur richtigen Jahreszeit bei uns zu Hause geerntet werden und man sie überall kaufen kann. Obst und Gemüse aus dem Glashaus und aus anderen Ländern haben meist große Einbußen an Vitamin- und Nährstoffgehalt und sind geschmacklich auch nicht so der Hit!

Erst mal Wissenswertes

ErdbeereErdbeeren gehören zur Familie der Rosengewächse und spielten schon in der Steinzeit als Nahrungsmittel eine wichtige Rolle. Im 18. Jh. erst, als man die amerikanischen Arten einführte, entwickelte sich daraus die Gartenerdbeere.

Zum Aussehen

ErdbeereDie kleinen Früchtchen sind meist weich – oder seidenhaarige Stauden mit dicken, holzigen, fadenförmigen Ausläufer treibendem Wurzelstock und grundständigen, langgestielten, meist dreizähligen Blättern. Nach dem Ende der Kälteperiode erscheinen ihre süßen kleinen weißen Blüten. Meistens stehen sie in Trugdolden und sind bei der Reife saftig, fleischige eine Scheinbeere bildende Fruchtböden, die auf ihrer Oberfläche die Nüsschen als kleine Körnchen tragen.

Etwa 12 Arten gibt es in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel und eine Art in Chile.

Aber lasst euch nicht vom Namen täuschen! Denn die Frucht der Erdbeeren ist aus botanischer Sicht keine Beere, sondern zählt zu den Sammelnussfrüchten. Der rote Teil ist wirklich eine Scheinfrucht, während die eigentlichen Früchte die gelben kleinen Nüsschen an der Oberfläche sind.

Auch Erdbeeren wollen sich Vermehren

Tiere und Menschen scheiden beim Verzehr die kleinen hartschaligen Nüsschen wieder aus, sodass die Nüsschen, falls sie auch die geeigneten Standortbedingungen vorfinden, keimen können. Unzählige Kleinsttiere, Käfer und Schnecken werden von der leckeren Frucht angelockt. Somit sind sie an deren Verbreitung beteiligt.

Nicht nur auf diese Art weiß die Erdbeere sich zu verbreiten. Die Früchte, die an den Stängeln bleiben vertrocknen nach einiger Zeit. Dabei fallen die Nüsschen ab. Walderdbeeren vermehren sich außerdem vegetativ. Sie bilden lange Ausläufer, die sich bewurzeln und neue Rosetten ausbilden.

Jede Menge gesunde Stoffe

ErdbeereErdbeeren enthalten neben antibakteriellen und entzündungshemmenden Katechinen, welche Schwermetalle im Organismus bilden, natürlich auch jede Menge Vitamin C. Die Menge deckt ca. 150 g vom Tagesbedarf. Zusätzlich wären da noch Magnesium, Eisen, Kalium, Kalzium und Silizium. Das heißt, sie entwässern ungemein!!!

Auch die Erdbeere hat Geschichte

ErdbeereBereits in der Steinzeit wurden Erdbeeren gesammelt. In der Antike nannte man sie „frega“ oder „fregum“. Im Mittelalter gab es große Flächen auf denen die kleinen Walderdbeeren kultiviert wurden. Methoden Erdbeeren früher oder später heranreifen zu lassen waren ebenso schon bekannt. Nur bei der Größe, da hatte man noch keine Ahnung, wie man diese beeinflussen könnte.

Erst in der „Neuen Welt“ fanden französische Siedler entlang des St. Lorenz Stromes eine großfruchtigere wilde Art. Sie wurde im 18. Jh. nach Europa als amerikanische Scharlach-Erdbeere eingeführt und zunächst in Botanischen Gärten kultiviert. 1714 entdeckte der Botaniker Amedee Francois Frezier die Chile-Erdbeere. Sie hatte ledrig-starre und blau-grüne Blätter und sehr große Früchte. Die Besonderheit dieser Chile-Erdbeere ist, dass sie 2-häusig sind, also dass es rein männlich und rein weiblich blühende Pflanzen gibt. 1750 schafften es die Holländer die Chile- mit der Scharlach-Erdbeere zu kreuzen. Diese Kreuzung ist die Stammform der heutigen Gartenerdbeere. Um 1750 entstand durch Kreuzungen der verschiedenen Wildformen die sogenannte Ananans-Erdbeere, welche die handelsübliche Erdbeere heutzutage ist.

Auf zum Erdbeerfeld!

ErdbeereDie Haupternte findet in Mitteleuropa im Mai und Juni statt, allerdings kann man im März auch schon Gewächshauserdbeeren aus Spanien kaufen. Wir haben das Glück der Erdbeerfelder in Neulengbach, wo man bereits schon seit 1975 jedes Jahr gratis so viele Erdbeeren selbst pflücken kann wie man möchte und Zeit und Laune hat. Was uns sicherlich gerne noch für ein bisschen länger warten entschädigt. Denn was gibt es Besseres und ist am Gesündesten, als erntefrische Erdbeeren mit nach Haus zu nehmen und am Besten sofort zu verarbeiten oder zu verspeisen! Nicht nur in Neulengbach, auch im Burgenland wird diese tolle Möglichkeit geboten.

Eigenanbau von Erdbeeren

ErdbeereWer selbst anbauen möchte, verwendet meist die sogenannte Monatserdbeere. Sie blüht und fruchtet von Mai bis Oktober und wird deshalb auch als „immertragende“ Erdbeere bezeichnet. Für ein gesundes Gedeihen benötigen Erdbeeren einen vollsonnigen und windgeschützten Standort. Da sich die Blüten ja nach Ende der Kälteperiode entwickeln, sind sie durch Spätfrost stark gefährdet.

Optimal ist ein tiefgründiger, gut durchlässiger Boden. Er sollte humos und nährstoffreich sein. Sehr förderlich ist auch ein leicht sauerer Boden mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5.

Auch Erdbeeren verstehen sich nicht mit jedem Nachbarn. Das wäre in diesem Fall der liebe Kohl. Ansonsten aber sind Lauch, Buschbohne, Knoblauch, Kopfsalat, Radieschen, Schnittlauch, Spinat, Zwiebel und Boretsch in der Nachbarschaft herzlichst willkommen.

Mhmmm...lecker- und eine Sünde wert

ErdbeereErdbeeren sind pflückreif und genießbar, wenn mindestens zwei Drittel der Fruchtoberfläche rot gefärbt ist. Ihren vollen Geschmack entwickelt sie aber nur, wenn sie ausgereift gepflückt wird. Nachreifen tun die süßen Wunder nicht mehr. Die kleinen Herzform ähnelnden Früchte sind auch nur eingeschränkt transportfähig, da sie sehr druckempfindlich und anfällig für Schimmel sind. Im Kühlschrank sind sie bei 6 Grad ca. 2 Tage lagerfähig. Macht man es ihnen kälter - 0 und 2 Grad - halten sie sich sogar bis zu 6 Tagen. Vor der Verarbeitung werden sie mit Stiel und Blatt gewaschen, da durch den Kontakt zu Wasser das Aroma verloren geht. Auch Zucker sollte man erst kurz vor dem Verschmausen drüberstreuen, da er den Erdbeeren Wasser entzieht und sie dann weich werden.

ErdbeereBei uns findet die Erdbeere ein breites Verwendungsspektrum in der Küche. Klassisch ist natürlich die allseits beliebte Marmelade oder die leckere Erdbeerbowle. Sogar erotische Momente kann man mit ihr verleben. Mit dem Partner Champagner schlürfen und sich dabei mit Erdbeeren füttern....herrlich! Erdbeeren mit Rahm ist eine erfrischende Alternative zu Eis und sogar Erdbeerblütenblättertee kann man sich aufbrühen. Was mich nun auch gleich noch zu anderen Anwendungsmöglichkeiten bringt.

So schön und so preiswert

ErdbeereDer oben bereits erwähnte Erdbeerblütenblättertee wird bei Hautunreinheiten und zur Blutreinigung verwendet. Auch bei Blasenentzündungen hat er sich bereits bewährt. Für das Gesicht sind die kleinen Wonneproppen auch gut! Einfach gleich nach dem Gesichtwaschen das Gesicht mit einer halbierten Erdbeere einreiben. Die Haut wird dadurch nach einem leichten Sonnenbrand wieder weißer und er verschwindet schneller. Oder man macht sich eine Maske aus zerdrückten frischen Erdbeeren mit Schlagobers und Honig, oder mit Topfen oder mit Joghurt oder Zitronensaft. All diese Zutaten, je nach Vorliebe, helfen bei trockener Haut.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Mahlzeit beim genüsslichen und gesunden Schlemmen!

Weitere Tipps und Tricks, Bezugsquellen und Wissenswertes :

www.erdbeerfeld.at »
www.erdbeerland.at »
www.daskochrezept.at »

 
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Letzte Änderung: 16.05.2014 ©Copyright|impressum | Lokalführer als startseite 1997 - 2014 www.lokalfuehrer.at